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Hallo ihr Lieben,

Ihr habt sicher mitbekommen, dass wir einen wunderschönen Ausflug zum Lautersee unternommen haben. Kann euch einen Trip dorthin auf jeden Fall empfehlen, auch mit Hund ein tolles Abenteuer. Was man bei solchen Ausflügen jedoch bedenken sollte, ist das Thema Zecken und den entsprechenden Schutz. Denn die Parasiten können beim Blutsaugen gefährliche Krankheitserreger übertragen, allen voran die Frühsommer-Meningoenzephalitis-Viren (FSME-Viren) und Borreliose-Bakterien. Es gibt einige Vorsorgemaßnahmen die man treffen kann, wie zum Beispiel die richtige Kleidung. Um Zeckenstiche zu vermeiden, sollte man möglichst lange Kleidung und festes Schuhwerk tragen, und sich nach jedem Aufenthalt im Grünen gründlich nach Zecken absuchen. Zusätzlich kann Anti-Zeckenspray helfen, die Parasiten für ein paar Stunden auf Abstand zu halten. Außerdem kann man sich durch Impfen vor Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz FSME) schützen. Besser ist es jedoch, sich gar nicht erst stechen zu lassen.


Wer beim Thema FSME auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vorbeugen. Regelmäßige Impfungen können davor schützen, nach einem Zeckenstich an FSME zu erkranken. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt einen FSME-Impfschutz für Menschen in FSME-Risikogebieten, die dort mit Zecken in Berührung kommen können.[1] In den sogenannten FSME-Risikogebieten besteht ein höheres Risiko durch einen Zeckenstich mit dem FSME-Virus angesteckt zu werden. Insgesamt gelten in Deutschland 169 Stadt- und Landkreise als FSME-Risikogebiete.[1]

Zu den FSME-Risikogebieten zählen große Teile Bayerns, Baden-Württembergs sowie Teile Südhessens, Sachsens und Thüringens.[1]

Einzelne FSME-Risikogebiete befinden sich zudem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.[1]

Doch auch außerhalb dieser Gebiete können Zecken das Virus übertragen. Die FSME-Impfung zählt zu den Reiseimpfungen. Bei Reisen in deutsche FSME- Risikogebiete übernehmen die Krankenkassen die Impfkosten, daher sprecht gerne mal mit eurem Ansprechpartner eurer Krankenkasse darüber.

Gerade jetzt zu Corona-Zeiten zieht es viele Menschen in die Natur. Doch Zecken halten keinen Abstand. Die kleinen Spinnentiere lauern in der bodennahen Vegetation in einer Höhe von 30 bis 60 Zentimetern und warten darauf, im Vorbeigehen abgestreift zu werden. Dann suchen sie eine gut durchblutete Stelle am Körper des Wirts, um Blut zu saugen.

Im Gegensatz zum Coronavirus wird das FSME-Virus nicht von Mensch zu Mensch, sondern von Zecken auf den Menschen übertragen. Wichtig im Zuge der COVID-19-Impfvorsorge: Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt, vor und nach den Corona-Impfungen jeweils zwei Wochen lang keine anderen Impfungen durchzuführen.[2] Das bedeutet: Alle weiteren Vorsorgeimpfungen, darunter die FSME-Impfung, sollten möglichst zeitnah erfolgen. Der Kinder- und Hausarzt kann euch hierzu beraten.

Hier noch ein paar allgemeine Infos zu Zecken:

Zecken können ab 5 bis 7 Grad Celsius aktiv sein.

Durch die milden Winter sind sie inzwischen nahezu ganzjährig aktiv, daher ist große Vorsicht geboten. Zecken bewegen sich auf Grashalmen, in Büschen und Unterholz, in Wäldern, Stadtparks und Gärten und werden im Vorbeigehen abgestreift.

Zecken gibt es nicht nur auf Wiesen und in Wäldern – auch im städtischen Umfeld, z.B. im Stadtpark, im heimischen Garten, oder auf Sport- und Spielplätzen können die Blutsauger lauern.

Entgegen der landläufigen Meinung fallen Zecken dabei nicht vom Baum,

stattdessen halten sie sich bevorzugt in der bodennahen Vegetation auf. Wusstet ihr das alles?

Zecken können beim Blutsaugen gefährliche Krankheitserreger übertragen,

allen voran Frühsommer-Meningoenzephalitis-Viren (FSME-Viren) und Borreliose-Bakterien.

Doch was bedeutet FSME überhaupt?

FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems. Nach zunächst grippeähnlichen Symptomen kommt es bei rund einem Drittel der Betroffenen zu einer zweiten Phase, in welcher 50 Prozent eine Entzündung der Hirnhäute und ca. 40 Prozent eine Entzündung des Gehirns nachweisen. Einige tragen schwere gesundheitliche Folgen mit dauerhaften Lähmungen, Schluck- und Sprechstörungen oder Atemschwäche davon.

FSME ist nicht mit Medikamenten heilbar, kann schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar lebensgefährlich sein.

Ihr merkt also, das Thema Zecken sollten wir alle definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen. Daher bedenkt all das bitte, schützt euch und denkt an die entsprechende Vorsorge.

Ausführliche Informationen zu den Themen Zecken- und FSME-Vorsorge findet ihr auf: www.zecken.de.

Eure Anni :)


*Quellen:

[1] Robert Koch-Institut: FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: Januar 2021). Epid Bull 2021; 9, 3–20.

[2] Vygen-Bonnet S. et al., Beschluss der STIKO zur 9. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung. Epid Bull 2021; 33: 3–46.


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